Dass Segura de la Sierra ein kleiner kunsthistorischer Schatz ist kann man in den Reisenführern lesen, und von seiner natürlichen Schönheit und privilegierten Lage geben die Fotografien eine Idee. Aber das wirklich Wichtige - was fühlt man hier – muss vor Ort erlebt werden:
Seine überraschenden und nie endenden Perspektiven, im und rund um den Ort, an verschiedenen Tages- und Jahreszeiten; die Winde, sanft streichelnd oder rüttelnd, die Nuancen seiner Temperaturen, von den warmen Sommernächten zu den kalten Wintermorgen. Man muss einmal früh morgens durch die Backofengasse gehen, la calle del Horno, und die Lungen mit Duft nach frisch gebackenem Brot füllen und danach, auf einer großzügigen Scheibe gerösteten Brotes, das Bouquet und den Geschmack des besten Olivenöls genießen. Man muss den Glocken der Bergkirche -Iglesia del Collado – lauschen, deren Geläute bei der Frühmette eine Anregung zum Aufstehen sein können oder auch zum halb Umdrehen und Weiterschlafen, denn in Segura ist die Stille der der wichtigste Grundton. Hier ist jegliche Eile fehl am Platz. Der Ort selbst gibt ganz subtil die richtigen Anregungen, denn es ist nicht leicht die steilen Gassen eilig zu durchlaufen, noch seine Stille lärmend zu unterbrechen, noch sich in dieser friedlichen Atmosphäre gestresst zu fühlen. Segura ist eine Erfahrung, und als solche soll der Ort auch erlebt werden. Dazu laden wir Sie ein!
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